1852-1855
Die Gräfin von Charny
- La Comtesse de Charny
Aus dem Zyklus: Memoiren eines Arztes
Inhalt
Mit Die Gräfin von Charny führt Alexandre Dumas seine große Romanfolge über die Französische Revolution zu einem dramatischen Höhepunkt. Vor dem Hintergrund der Jahre 1789 bis 1793 schildert er den Niedergang der Monarchie, die Fluchtversuche der königlichen Familie und die zunehmende Radikalisierung der Revolution. Zwischen den Wirren dieser Zeit und den Konflikten des Herzens muss die Gräfin von Charny Entscheidungen treffen, die ihr Leben unwiderruflich verändern werden: Eine unglückliche Ehe, verbotene Gefühle und ein Königreich am Rand des Abgrunds.
[KI-generierter Inhalt]
Lesen & Hören
Bewertungen (1)
+1 PunkteDas Werk ist der krönende Abschluss der "Memoiren eines Arztes". Das Königtum geht unter und alle Figuren, die dem König loyal waren gehen entweder mit unter oder fliehen. In diesem Werk ist es schwer zu sagen, wer der Protagonist ist. Evtl. der König. Dumas fertigt hier eine sehr interessante Charakter-Studie an. Der König trifft eine Kette von Entscheidungen, die das Volk von Paris in Armut stürzt, die Monarchie in Frankreich untergehen lassen und ihn nicht als Sympathen darstellen. Und dennoch: Am Ende tat mir Ludwig XVI unendlich leid. Erst in Kerkerschaft, Gerichtsverfahren und Hinrichtung wächst Ludwig XVI zu dem Herrscher, welchen Frankreich vor der Revolution gebraucht hätte. Ein herzzerreißendes und tragisches Wachstum, das zu spät kommt. Der Roman beschreibt das Ende der Französischen Revolution und dem Beginn des "Schlachtens". Der Einfluss Balsamos war zum Schluss eigentlich nur noch lachhaft gering, obwohl das erreicht wurde, was er geplant hat. Nichtsdestotrotz wird jeder Handlungsstrang, der seit dem ersten Buch angefangen wurde zu Ende geführt, womit "Memoiren eines Arztes" als Romanzyklus würdig abgeschlossen wird.
Aufbau Taschenbuch Verlag (2000)
Anmelden oder registrieren, um dieses Werk zu bewerten.