1851
Ange Pitou
- Die Erstürmung der Bastille
Aus dem Zyklus: Memoiren eines Arztes
Inhalt
Mit "Ange Pitou" schildert Alexandre Dumas die Anfänge der Französischen Revolution mit großer erzählerischer Kraft. Ein junger Mann vom Land, eine unerfüllte Liebe und eine Nation am Vorabend gewaltiger Umbrüche: Während in Frankreich die Spannungen zwischen Volk und Krone immer weiter wachsen, wird Ange Pitou wider Willen in die Ereignisse hineingezogen, die das Schicksal des Landes für immer verändern werden. Zwischen persönlichen Hoffnungen, politischen Leidenschaften und dem Ruf nach Freiheit erlebt er aus nächster Nähe die dramatischen Tage, die schließlich in der Erstürmung der Bastille münden.
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Bewertungen (1)
+1 PunkteAnge Pitou ist ein drolliger und absurd komischer Zeitgenosse. In Anges Kindheit steckt bestimmt viel von Dumas, da Ange im gleichen Ort wie Dumas aufwächst und ebenfalls einen Faible für die Wilderei hat. Seine Auseinandersetzungen mit dem Abbé aufgrund seines schlechten Lateins sind zum Totlachen. Er erinnert einen ein bisschen an den jungen Gilbert, nur dass Gilbert in all seine Abenteuer durch seine hohe Ideale geriet. Ange rutscht durch seine Loyalität zum Pächter und zu Dr. Gilbert in alles so rein. Er ist ein bisschen ein Held, ein bisschen ein Aufschneider und ein bisschen ein Idiot. Das macht ihn als Protagonisten unglaublich sympathisch. Mit ihm erlebt man die Ereignisse des 14. Juli 1789, was extrem spannend ist. Danach nimmt das Buch leider an Fahrt ab. Die Monarchen jammern viel rum nach dem Motto "Warum liebt uns das Volk nicht mehr? etc.". Allerdings gibt es typisch nach Dumas auch wieder eine Liebesgeschichte, andere spannende Ereignisse und Ange sorg bis zum Schluss für Lacher.
Aufbau Taschenbuch Verlag (2000)
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