1879–1880
Der grüne Heinrich. Zweite Fassung
In diesem Werk enthalten
Inhalt
In Der grüne Heinrich erzählt Gottfried Keller die bewegende Lebensgeschichte eines jungen Künstlers, der zwischen eigenen Träumen und den Härten der Wirklichkeit zerrieben wird. Inspiriert von seiner eigenen Kindheit und Jugend schildert Keller, wie der Versuch, seinem Berufungsgefühl zu folgen, immer wieder an den Widerständen des Lebens scheitert. Episodenhaft und zugleich tiefgründig entfaltet sich ein Roman über Sehnsucht, Scheitern und die Suche nach Sinn und Identität.
[vgl. Ewig, Steffen (2009): Der Grüne Heinrich. In: Arnold, Heinz Ludwig (Hrsg.): Kindler Literatur Lexikon. Band 8 Igi-Ker. 3. völlig neu bearbeitete Auflage. Stuttgart/Weimar: Verlag J.B. Metzler. Seite 771]
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Bewertungen (1)
0 PunkteIm Stile Kellers, aber zu langatmig
Obwohl mich die ersten Kapitel über Heinrichs Herkunftsort und seinen Vater Lee sofort in ihren Bann gezogen haben, habe ich später doch das Interesse verloren und habe bei etwa einem Viertel abgebrochen. Ich bin durchaus ein Fan von Kellers Geschichten wie „Romeo und Julia auf dem Dorfe„ oder „Spiegel das Kätzchen„, aber diese Geschichte war mir wirklich zu langatmig. Als Keller-Fan kommt man in Hinsicht auf den Schreibstil schon auf seine Kosten, jedoch hat mich diese biografische Geschichte irgendwann gelangweilt zurückgelassen. Vielleicht werde ich an einsamen Winterabenden den Faden wieder aufnehmen, aber bis hierhin kann ich die Geschichte nur bedingt weiter empfehlen.
2013 Vorleser Schmidt Hörbuchverlag
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