1906
Wolfsblut
- Weißzahn, der Wolfshund / Weisszahn, der Wolfshund / Eine Beute der Wölfe / White Fang
Inhalt
Zwischen den Wäldern des Nordens wächst Wolfsblut in einer Welt auf, in der Härte über Leben und Tod entscheidet. Menschen bringen ihm sowohl Grausamkeit als auch Mitgefühl entgegen und prägen seinen Weg auf unerwartete Weise. Kann selbst ein Geschöpf der Wildnis lernen, Vertrauen zu schenken?
[KI-generierter Inhalt]
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Bewertungen (1)
+1 PunkteEin Tierroman mit Tiefgang
Wiedermal eine echt gelungene Klondike-Geschichte. Normalerweise finde ich Tierromane langweilig. Ich muss auch sagen, dass ich das erste Kapitel, in dem die Wölfe näher betrachtet und ihr Verhalten innerhalb des Rudels beschrieben wurden, weder interessant noch spannend fand. Aber nach Wolfsbluts Geburt wurde das Buch schlagartig interessanter. London beschreibt den mentalen Werdegang des heranwachsenden Tieres extrem raffiniert. Er formuliert ein Naturgesetz, wonach die Tiere leben, was Kiplings "Gesetze des Dschungels" in den Schatten stellt. Dieses Buch ist ein regelrecht ein animalischer Bildungsroman. Nicht nur passieren diesem Wolf viele spannende Abenteuer, ich behaupte auch, dass Wolfsblut Reifeprozess und Teile der Begebenheiten im Buch Autobiographisch sind. Leider kann ich hier keine Beispiele nennen, ohne die Handlung zu spoilern. Aber beispielsweise das Portrait von Wolfsbluts Eltern hat schon auffallende Gemeinsamkeiten mit Londons leiblichen Eltern. London ist einfach der Beste. Nicht nur spannende Klondike-Abenteuer-Geschichte sondern auch ein tiefgründiger und reifer Bildungsroman.
Buch: Büchergilde Gutenberg
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