1922
Siddhartha: Eine indische Dichtung
- Siddharta
Inhalt
Der junge Siddhartha verlässt sein Elternhaus, um die tiefsten Wahrheiten des Lebens zu ergründen. Auf seiner Suche begegnet er Asketen, Kaufleuten und Menschen, die ihm neue Perspektiven eröffnen. Seine Reise führt ihn durch sehr unterschiedliche Lebenswelten und bringt ihn Erfahrungen näher, die kein Lehrmeister vermitteln kann.
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Bewertungen (1)
+1 PunkteReinste literarische Ästhetik der buddhistischen Erleuchtung
Hesse hat diesem Werk eine eigene Ästhetik gegeben, die von seinem gewöhnlichem Schreibstil abweicht, vermutlich um wahrhaftig „Eine Indische Dichtung“ zu schaffen. Das Buch liest sich wie alte spirituelle Texte aus dem Orient, indem Dialoge folgendermaßen ablaufen: Siddhartha sagte: „…“. Govinda sagte: „…“ Siddhartha fuhr fort: „…“. Aber trotz der antiquarischen Form ist das Werk sehr ästhetisch ansprechend. Siddharthas Geschichte ist von vielen tiefgründigen Gedanken und Gefühlen geprägt, die Figuren die ihm begegnen sind bereichernd und seine Erkenntnisse sind erleuchtend (oder zumindest einleuchtend). Obwohl das Werk so alt ist und etwa 600 vor Christus spielt, ist Siddharthas Unzufriedenheit mit seinem Leben und sein Streben nach Bewusstheit zeitlos und noch heute sehr inspirierend.
Buch: "Weg nach Innen" 1973 Suhrkamp Verlag
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