1815-1816
Die Elixiere des Teufels
- Die Elixiere des Teufels: nachgelassene Papiere des Bruders Medardus eines Kapuziners
Inhalt
Als der Kapuzinermönch Bruder Medardus einem geheimnisvollen Elixier verfällt, gerät sein Leben aus den Fugen. Schuld, Versuchung und rätselhafte Doppelgänger führen ihn auf einen Weg, auf dem bald nichts mehr so ist, wie es scheint.
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Bewertungen (1)
+2 PunkteSowohl spannende als auch tiefgründige Geschichte
In diesem Roman zeigt Hoffmann, dass er nicht nur romantische, phantastische und schöne Geschichten schreiben kann, sondern dass er ebenfalls Tiefgang, Philosophie, Theologie und Weltgewandtheit vereinen kann. Diesem Roman gebe ich das Prädikat: Meisterwerk. Hoffmann vereint hier eine spannende Handlung mit einer Vielzahl anregender, philosophischen Gedanken. Der Junge Medardus wird Mönch, kommt in den Kontakt mit den Elixieren des Teufels und von da an beginnt der Kampf um seine eigene Seele: Versuchung und Disziplin, Leidenschaft und Enthaltsamkeit, Himmel und Hölle. Nie weiß man was gerade real oder phantastisch ist. Dem Protagonisten begegnen sowohl realistische, glaubwürdige Figuren, sodass man etwas über das Leben und die damalige Zeit lernt. Ihm begegnen allerdings auch phantastische Kreaturen, bzw. okkulte Symbole (wie dem Doppelgänger). Ich habe es genossen und fand es in Hinsicht auf: Glaubenskrise, Deal mit dem Teufel, Wert der Seele, Bedeutung des Menschseins wesentlich spannender, facettenreicher, vollständiger und abgeschlossener als Goethes Faust.
Buch: Deutsch Buch-Gemeinschaft GmbH (1920)
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