1861
Das Fähnlein der sieben Aufrechten
- Das Banner der sieben Aufrechten
Aus der Sammlung: Züricher Novellen
Inhalt
Sieben alte Zürcher Handwerker und Gastwirte, die sich selbst „die Aufrechten“ nennen, wollen beim Eidgenössischen Freischießen von 1849 erstmals als eigenes Fähnlein antreten, doch als es gilt, eine passende Festrede zu finden, schweigen sie. Karl, der junge Sohn des armen Schneidermeisters Hediger, ergreift überraschend das Wort und gewinnt mit frischem Geist die Herzen der Versammlung – nicht zuletzt beflügelt durch seine Liebe zu Hermine, der Tochter des reichen Zimmermeisters Frymann. Trotz anfänglicher Widerstände beider Väter gelingt es dem jungen Paar, am Ende ihren Platz in der Gemeinschaft und die Verlobung zu erringen. Gottfried Kellers Novelle schildert mit Witz und feinem Gespür für soziale Zwänge und menschliche Eigenheiten, wie aus alten Traditionen und neuen Ideen ein harmonisches Miteinander entstehen kann und zeigt dabei ein lebensnahes Bild des gesellschaftlichen Wandels seiner Zeit.
[KI-generierter Inhalt]
Lesen & Hören
Bewertungen
Noch keine Bewertungen vorhanden.
Anmelden oder registrieren, um dieses Werk zu bewerten.