1847
Zehn Jahre nachher
- Zehn Jahre später / Der Graf von Bragelonne / Der Vicomte von Bragelonne / Der Mann in der eisernen Maske
Aus dem Zyklus: Die Drei Musketiere
Inhalt
Zehn Jahre nach den Abenteuern der ursprünglichen Musketierbande kehrt D’Artagnan nach Paris zurück, nur um erneut in ein Netz aus politischen Intrigen, Machtspielen und Geheimnissen am Hof Ludwig XIV. verwickelt zu werden. Alte Freundschaften und Loyalitäten werden auf die Probe gestellt, während Liebe, Verrat und Ehrgeiz das Schicksal der Helden und des Königreichs gleichermaßen bestimmen. In Zehn Jahre nachher entfaltet Alexandre Dumas das dritte große Kapitel der Musketiersaga. Zwischen opulenten Palästen, geheimen Verschwörungen und dramatischen Duellen zeigt Dumas erneut seine unvergleichliche Fähigkeit, historische Ereignisse, abenteuerliche Spannung und menschliche Leidenschaften zu einem packenden Epos zu verweben.
[KI-generierter Inhalt]
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Bewertungen (1)
0 PunkteSpannende Abenteuer, aber auch langweilige Affären
Während die ersten beiden Teile der Drei Musketiere im Spannungsfeld zwischen Krone und Kirche spielten, gibt es im dritten Teil keinen Kardinal mehr, sondern nur noch einen nutzlosen und selbstsüchtigen König. Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die parallel laufen und immer wieder zusammentreffen. Die Abendteuer der 4 Musketiere in England und Frankreich sind nach wie vor super, amüsant und sehr lesenswert. Allerdings ist der Teil der Handlung der am Hofe stattfindet mitunter totlangweilig. Raoul taug als Hauptfigur gar nicht, seine Liebe zu Louise wirkt abgeschmackt, die Affäre zwischen Louise und dem König ist irgendwie langweilig und am Ende habe ich mich gefragt: Was sollte das alles eigentlich?". Irgendwie wird die Frau von Ludwigs Bruder als Intrigantin aufgebaut, aber dann verfällt sie doch in Bedeutungslosigkeit. Unendlich viele Intrigen werden angedeutet, ohne dass wirklich am Hofe etwas passiert, was man im Nachhinein einen "Plan" nennen könnte. Ein einziges, belangloses High-School-Musical. Wenn Dumas versucht hat den Hof als dysfunktional, selbstsüchtig und handlungsunfähig (bezüglich der öffentlichen Belange) darzustellen, dann ist ihm das gelungen; obgleich ich finde dass er WEIT übers Ziel hinausgeschossen hat und dem Teil seines Buches viel zu großen Raum gegeben hat.
Gekürzte Ausgabe vom Eduard Kaiser Verlag, Deutsche Bearbeitung H. Lorenz
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