1839
Lenz
Inhalt
In „Lenz“ erzählt Georg Büchner die bewegende Geschichte des Sturm-und-Drang-Dichters Jakob Michael Reinhold Lenz, der von schweren psychischen Krisen geplagt wird. Büchner stützt sich dabei auf historische Berichte, insbesondere die Beobachtungen des Pädagogen Johann Friedrich Oberlin, der Lenz im Elsass für 20 Tage betreute. Mit großer psychologischer Feinfühligkeit und dichterischer Intensität zeichnet Büchner den dramatischen Kampf eines sensiblen Geistes gegen Krankheit und Isolation nach – ein Werk, das sowohl literarisch als auch menschlich tief berührt und bis heute als frühes Meisterstück psychologischer Prosa gilt.
[vgl. Hoorn, Tanja van (2009): Lenz. In: Arnold, Heinz Ludwig (Hrsg.): Kindler Literatur Lexikon. Band 3 Bou-Chr. 3. völlig neu bearbeitete Auflage. Stuttgart/Weimar: Verlag J.B. Metzler. Seite 269]
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