Novalis

Novalis

1772–1801

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Novalis, mit bürgerlichem Namen Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, wurde am 2. Mai 1772 geboren und starb am 25. März 1801. Er gilt als einer der bedeutendsten Dichter der deutschen Frühromantik und veröffentlichte seine Werke seit 1798 unter dem Pseudonym Novalis. Er studierte und lebte in Jena, Leipzig und Wittenberg. Dort wurde er von Philosophie, Naturwissenschaft und dem Austausch mit bekannten Denkern und Dichtern seiner Zeit geprägt. Auch seine Liebe zu Sophie von Kühn beeinflusste sein Werk. Zu seinen wichtigsten Werken zählen der Roman „Heinrich von Ofterdingen“, die „Geistlichen Lieder“ und die „Hymnen an die Nacht“. Sein Stil verbindet Poesie, Philosophie und Mystik. Seine Werke sind geprägt von romantischer Sehnsucht, einer bildhaften Sprache und der Auseinandersetzung mit Themen wie Liebe, Natur, Tod und Spiritualität. Dadurch wurde Novalis zu einem der wichtigsten Vertreter der deutschen Romantik.

[vgl. Hörisch, Jochen (1980): Novalis. In: Göres, Jörn (Hrsg.): Deutsche Schriftsteller im Porträt. Band 3. Sturm und Drang, Klassik, Romantik. München: Verlag C. H. Beck. Seite 179]

Werke (3)