Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang von Goethe

1749–1832

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Johann Wolfgang von Goethe wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren und starb am 22. März 1832 in Weimar. Nach seinem Jurastudium in Leipzig und Straßburg wurde er zunächst durch seinen Roman Die Leiden des jungen Werthers berühmt. Ab 1775 lebte und wirkte er vor allem in Weimar, wo er nicht nur als Dichter, sondern auch als Staatsmann und Leiter des Hoftheaters tätig war. Eine prägende Italienreise von 1786 bis 1788 beeinflusste seine weitere künstlerische Entwicklung entscheidend. Zu Goethes wichtigsten Romanen zählen: Die Leiden des jungen Werthers, Wilhelm Meisters Lehrjahre, Wilhelm Meisters Wanderjahre und Die Wahlverwandtschaften. Goethes Stil zeichnet sich durch die Verbindung von Gefühl und Vernunft aus. Während seine frühen Werke dem Sturm und Drang zuzuordnen sind und von Leidenschaft, Naturverbundenheit und Freiheitsstreben geprägt werden, entwickelte er später gemeinsam mit Schiller die Ideale der Weimarer Klassik. Seine Werke behandeln häufig die Entwicklung des Menschen, die Suche nach Erkenntnis, die Bedeutung von Liebe und Kunst sowie das Verhältnis des Menschen zu Natur und Gesellschaft. Damit gilt Goethe als einer der bedeutendsten deutschen Dichter und Denker.

[vgl. Göres, Jörn (1980): I. Der junge Goethe, II. Der des Idealismus und III. Der späte Goethe. In: Göres, Jörn (Hrsg.): Deutsche Schriftsteller im Porträt. Band 3. Sturm und Drang, Klassik, Romantik. München: Verlag C. H. Beck. Seite 73ff]

Werke (18)