Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Fjodor Michailowitsch Dostojewski

1821–1881

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Fjodor Michailowitsch Dostojewski wurde 1821 in Moskau geboren und starb 1881 in Sankt Petersburg. Nach dem Besuch einer militärischen Ingenieurschule arbeitete er zunächst als technischer Zeichner, bevor er sich ab 1844 ganz der Literatur widmete. 1849 wurde er wegen seiner Beteiligung an einem revolutionären Kreis verhaftet. Nach einer Scheinhinrichtung verbrachte er vier Jahre im Zuchthaus in Sibirien und diente anschließend als Soldat. Diese Erfahrungen prägten sein Leben und sein Werk stark. Nach seiner Entlassung 1859 nahm er seine schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Ab 1866 erschienen seine bedeutendsten Romane, die ihn weltberühmt machten. Einen großen öffentlichen Erfolg feierte er 1880 mit seiner Puškin-Rede in Moskau. Dostojewski gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller der Weltliteratur.

[vgl. Bockholt, Volker / et alli (2009): Fjodor Michailowitsch Dostojewski. In: Arnold, Heinz Ludwig (Hrsg.): Kindler Literatur Lexikon. Band 4 Chu-Dud. 3. völlig neu bearbeitete Auflage. Stuttgart/Weimar: Verlag J.B. Metzler. Seite 728]

Werke (34)